Es treten auf: Alexander, der Größte der Großkönige und Jüngste der Götter, und Kalanos, der indische Sokrates; der Todesprediger Hegesias, der als weiser König Salomo Bibel-Autor wird; König Midas und der trunksüchtige Waldgott Silen; und - last but not least - Gott in Teufelsbegleitung: Hiob fordert ihn in die Schranken. Doch im Buch der Bücher gilt Gottesrecht: ER ist Richter in eigener Sache. Wird Hiob zu Kreuze kriechen?
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.04.2008
Eingenommen zeigt sich Rezensent Michael Mayer von diesen Erzählungen von Ludger Lütkehaus. Besonders angetan hat es ihm die Geschichte um die antike Begegnung Alexanders des Großen mit dem indischen Philosophen Kalanos. Aber auch die anderen drei Erzählungen - über König Midas, über den Todesprediger Hegesias und über Hiob - haben ihn überzeugt. Er schätzt die "feine" Ironie und das "Zwanglose", "Unangestrengte" dieser Geschichten, die er gleichwohl als höchst "philosophische Erzählungen" würdigt, in denen sich die Fragen widerspiegeln, mit denen sich der Autor seit Jahren befassst.
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