Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 03.12.2001
Dieses Buch vermittelt einen "umfassenden Eindruck von der komplizierten Entwicklungsgeschichte Kroatiens", findet Rezensentin Gemma Pörzgen. Steindorff halte sich vor allem an Fakten und übe ansonsten "große Zurückhaltung" etwa bei der Beschreibung "nationalistischer Mythen von einem 'Groß-Kroatien'" unter Tomislav (910 bis 928), aber auch bei der Darstellung des "komplizierten Verhältnisses" zwischen Serben und Kroaten. Gut gefällt der Rezensentin auch, dass Steindorff die historische Abfolge immer wieder mit Kapiteln zu Einzelthemen unterbricht. Die Darstellung werde mit Zeittafeln, Kurzbiografien und Literaturhinweisen ergänzt. Besondere Aufmerksamkeit widme der Autor dem "kroatischen Frühling" 1968 bis 1971, bei dem das Nationalbewusstsein der Kroaten wiedererwacht sei. Nur eine "kritische Bewertung" der Jahre, in denen Tudjman kroatischer Präsident war vermisst die Rezensentin, Ansonsten lobt sie das Buch für das "anschauliche Bild", das es von der Geschichte Kroatiens vermittle.
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