Aus dem Englischen von Henning Hoff. Es war das größte Geheimnis-Leck der Geschichte: Am 28. November 2010 begann die Enthüllungsplattform Wikileaks - in Zusammenarbeit mit der britischen Tageszeitung "The Guardian", der "New York Times", dem "Spiegel" und anderen - eine Viertelmillion geheimer Berichte amerikanischer Botschaften und des US-Außenministeriums zu veröffentlichen. Die größten Mächte der Welt waren außer sich.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.11.2013
Spannend an diesem von den Guardian-Autoren Luke Harding und David Leigh verfassten Buch, der Fortsetzung der Geschichte um Wikileaks und Julian Assange, wie sie soeben in den Kinos läuft, findet Fridtjof Küchemann nicht so sehr die aus der Agentenklamottenkiste stammenden Kolportageelemente, sondern das von den Autoren herausgearbeitete "Gegeneinander im Miteinander" zwischen Wikileaks und dem Guardian bzw. anderen Medien. Hier werden dem Rezensenten die Interessen und die ideellen Unterschiede zwischen investigativem Journalismus und aktivistischer Enthüllung offenbar. Dass die Autoren in solchen Momenten genau und fair vorgehen, hält Küchemann dem Buch zugute.
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