Aus dem Englischen von Raul Niemann. Malcolm Lambert rekonstruiert das weite Spektrum der häretischen Bewegungen, vom 11. Jahrhundert bis zum Spätmittelalter, von den Katharern bis zu den Hussiten. So entsteht das eindrucksvolle Bild von der religiösen Pluralität des christlichen Mittelalters.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.06.2001
Angelika Dörfler-Dierken findet die Art und Weise, wie Malcolm Lambert über mittelalterliche Kirchenabweichler und "Ketzer" schreibt, ausgesprochen spannend. Sie lobt den angelsächsischen Stil, in dem das Buch verfasst ist und freut sich darüber, wie nahe das Buch "dem Ideal der fußnotenfreien Arbeit" kommt. Auch inhaltlich findet sie dieses Buch sehr interessant, denn es führe einem vor Augen, dass das religiöse Leben im Mittelalter pluralistischer und weniger einheitskirchlich gewesen sei als gemeinhin angenommen: "Deutlich macht die Geschichte der Häresien also, wie elastisch die römische Kirche auf die Bedürfnisse und Interessen der Gläubigen reagierte".
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