Ziel des Buches ist es, kurz und unter Vermeidung von Fachjargon zentrale Personen und theologische Positionen im mittelalterlichen Deutschland vorzustellen. Das Buch richtet sich nicht nur an die Theologen aus Profession, sondern an alle theologisch Interessierten aus Passion. Es wendet sich vor allem an diejenigen, die den christlichen Glauben auch in seinen geschichtlichen Bewegungen wahrzunehmen suchen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.06.2001
Nach Klaus Berger wird mit diesem Buch endlich einmal der Beweis erbracht, dass eine theologische Darstellung nicht zwangsläufig von "sprichwörtlicher Öde" geprägt sein muss. Begeistert zeigt sich der Rezensent nicht nur von dem Unterhaltungswert, sondern auch von der Anschaulichkeit, der gelungenen Konzentration auf Wesentliches und der Tatsache, dass auch einige bisher selten porträtierte Persönlichkeiten Einzug in diesen Band gefunden haben - etwa die drei bedeutenden Frauen des Klosters Helfta aus dem 13. Jahrhundert. Um die Anschaulichkeit des Buchs zu unterstreichen, wählt Berger mehrere Beispiele: So sei etwa eine handschriftliche Seite Thomas von Aquins kopiert worden, die zeigt, dass dieser tatsächlich eine "saumäßige Klaue" hatte. An anderer Stelle werde von den weiten Fußwanderungen von Ordensoberen berichtet, die nebenbei bisweilen zu Naturforschungen wurden. Insgesamt wird nach Berger in diesem Band deutlich, dass die "mittelalterliche Theologie in Deutschland (...) weder finster noch irrational" war. Sie sei halt lediglich "noch immer viel zu wenig erforscht".
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