Ein kleines Mädchen fragt sich, warum es sich immer die Hände waschen muss. Dabei sind die total selten richtig dreckig. Wenn es im Matsch gespielt hat, genügt es vollkommen, die Hände am Rock abzuwischen. Und warum soll man sich nach dem Hasenstreicheln die Hände waschen? Hasen sind doch nicht dreckig! Aber wie ist das mit diesen Bakterien, von denen Mama immer redet? Wird man wegen dieser Winzlinge tatsächlich krank und landet sogar im Krankenhaus?Ob man sich vielleicht doch ab und zu die Hände waschen sollte?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2009
Sichtlich etwas verstört ist Susanne Klingenstein von dieser Geschichte, die Kindern die Notwendigkeit des Händewaschens nahebringen will. Verwirrend ist die Herangehensweise, denn über weite Strecken lässt sich das Buch ganz auf die Perspektive der Kinder ein, die wenig Verständnis haben fürs Waschen von etwas, das "kein bisschen dreckig" scheint. Umso heftiger schlägt dann, so Klingenstein, der Holzhammer zu. Es werden nämlich, in Bild und Text, richtiggehende "Horrorszenarien" entworfen, die zeigen, was es heißt, krank zu sein. Allerdings muss die Rezensentin am Ende einräumen, dass das Buch, so sehr es sie eher verwirrt hat, auf ihre eigenen Kinder sofort die erwünschte hygienische Wirkung erzielte.
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