Wie verwandelt sich ein Haus, in dem es dröhnt und tönt, schallt und scheppert, in ein Haus voll Musik? Wie bildet sich aus einer Gruppe von Musikern, die alle durcheinander spielen, ein Orchester? Eine Antwort auf diese Fragen finden die Autoren Margret und Rolf Rettich in ihrer lustig erzählten Geschichte, die in erster Linie unterhalten will: Ganz spielerisch lernen junge Musikbegeisterte die unterschiedlichen Instrumentenfamilien kennen und erfahren, dass es neben der Beherrschung eines Instrumentes darauf ankommt, sich in ein Musikensemble einfügen zu können und nicht nur auf das eigene Musizieren zu hören.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 14.03.2001
Niels Kaiser ist hingerissen von diesem Buch über eine Hausgemeinschaft von Musikinstrumenten, die erst harmonisch zusammenleben kann, als der Hausbesitzer (und Komponist) ihnen eine Melodie vorsingt und sie daraufhin alle mitspielen. Der Rezensent schwärmt vom "Sprachwitz" der Autoren, der sich bis in die Illustrationen fortsetze und findet es prima, dass das Buch "ganz nebenbei" auch noch erklärt, wie ein klassisches Orchester funktioniert. Und auch wenn bei der Charakterisierung der einzelnen Instrumente nicht völlig auf "Klischees" verzichtet konnte, würden diese doch "beherzt und gleichzeitig behutsam" verwendet, lobt Kaiser. Er meint, dass das Buch die "Neugier" der Kinder auf ein Konzert weckt, und preist besonders die Umsetzung von Musik ins Bild als "bestens gelungen".
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