Aus dem Französischen von Anna Taube. Bär hatte ein schönes Haus. Er hatte gute Freunde und ein schönes Leben. Das war früher. Bevor das Murmeln im Wind alles veränderte. Es sagt ihm, dass er fort muss. Dass es Zeit ist
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.2021
Keine Angst vor Erdbeerkuchen, meint Rezensent Stefan Trinks. Wie Marianne Dubuc die Wankelmütigkeit von Kindern an einem Bären exemplifiziert, dem es plötzlich nicht mehr schmeckt, scheint Trinks zwar frei von Schrecken (auch wenn es mal durch den dunklen Wald geht), aber deswegen noch lang nicht langweilig. Dubucs Können mit Aquarellfarbe und beim Fabulieren a la Aesop (ohne Didaktik!) findet Trinks bemerkenswert. Natürlich, "federleicht" und gut verständlich für Kinder ab 4, versichert er.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…