Mit kostenlosem E-Book. Der konservative Bundestagsabgeordnete und Familienpolitiker Frederik Kallenberg verfällt ausgerechnet den Reizen der emanzipierten, unabhängigen Liane. Sein Weltbild, geprägt von einer schwierigen Kindheit im katholischen Sauerland, von der Ehe mit seiner Jugendliebe Julia und von einer steilen Politkarriere in Berlin, gerät immer mehr ins Wanken. Mitten im Wahlkampf verschwindet er plötzlich, zurück bleibt nur eine mysteriöse Notiz. Ist Liane Teil des Rätsels?
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.01.2014
Die Geschichte um einen konservativen Politiker, der über seine eigenen Prinzipien stolpert, erzählt der Autor laut Alexandra von Arx packend und mit Sinn für Dramaturgie, auch mit einer gewissen Breite, die vom Einzelschicksal auf einen gesellschaftlichen Wertewandel verweist, wie die Rezensentin erklärt. Markus Feldenkirchens Kenntnisse über den Politbetrieb, über Machtstrukturen und Zusammenhänge, und seine Fähigkeit, diese pointiert rüberzubringen, beeindrucken von Arx ebenfalls.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.08.2013
An sich war die Idee des Spiegel-Journalisten Markus Feldenkirchen für seinen Roman "Keine Experimente" ein schönes Gedankenspiel, meint Rezensent Martin Halter: ein konservativer, aber hoch anständiger Parlamentarier aus der bayerischen Provinz bändelt in der Hauptstadt mit einer urban-autonomen Feministin an, während rund herum der Berliner Politikalltag tobt, fasst der Rezensent zusammen. Dieses Gedankenexperiment aber auf vierhundert Seiten auszuwalzen, war ein Fehler, findet Halter. Vor allem, wenn die Figuren zu diesem Zweck merkwürdigste Umwege einschlagen müssen, die den Rezensenten eher an das "Format einer romantischen Degeto-Komödie" erinnern.
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