Aus dem Niederländischen von Birgit Erdmann. Schon als Kind sieht Jonas das Meer und weiß sofort, dass er dort zuhause ist. Nicht nur am Strand stehen, schwimmen oder segeln. Er möchte eins mit dem Meer sein und nie wieder an Land gehen. Er verbringt sein ganzes Leben damit, am Strand nach angeschwemmten Objekten zu suchen, um bizarre Installationen zu bauen, die ihm auf dem Weg zu einem neuen Leben unter den Fischen helfen sollen. Jetzt, wo Jonas alt ist, muss er sich den Grenzen seiner Erfindungen und seines Körpers stellen. Die Zeit läuft davon, seinen Traum noch verwirklichen zu können.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 17.03.2021
Rezensentin Sylvia Schwab folgt dem Traum von einer Reise unter Wasser durch ein ganzes Menschenleben mit Marlies van der Wels Bilderbuch. Die Sehnsucht der Hauptfigur nach dem Meer vermittelt sich der Rezensentin vor allem durch die aquarellartigen, farbenfrohen Bilder im Band, denen sich der Text laut Schwab "anschmiegt". Eine Parabel über den Lebenssinn, meint die Rezensentin, die, obgleich dem Film "Jonas and the Sea" zugehörig, doch als eigenständiges Kunstwerk funktioniert.
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