Mit ca. 100 Farbabbildungen. "The final touch that means so much", wie Jessica Mitford in ihrem Klassiker The American Way of Death von Grabschmuck spricht, treibt mitunter seltsame Blüten. Die Fotografin Martha Laugs hat in einem mehrjährigen Projekt Friedhöfe in Mexiko und im Südwesten der USA besucht. Sie traf dabei auf ebenso skurile wie denkwürdige Grabstätten. Manche zeugten von regem Besuch, in Mexiko hielt man Picknick bei den Toten ab ? das Geschirr blieb zurück. Andere sind verwaist, verwahrlost, der Name des Verstorbenen verschwand oder war nie bekannt gewesen: "unknown". Am deutlichsten bleiben diejenigen im Gedächtnis, die die Nachkommen selbst persönlich gestalteten: Das eingelassene Motorrad, vermutlich zugleich Todesursache, fährt die Seele direkt in den Himmel. Dem dahingeschiedenen Rancher stellte man die Blumen im Cowboystiefel ans Grab. Die Friedhofsstille entspinnt sich so zu einem beredten Zeugnis des letzten Kapitels amerikanischer Kulturgeschichte. Der New Yorker Kunstwissenschaftler Daniel Kletke geht mit einem Begleittext den ethnologischen Wurzeln des amerikanischen Totenkults der Gegenwart auf den Grund.
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