Von musikalischen Bräuchen afrikanischer Naturvölker zu den bedeutendsten Sinfonien des 19. Jahrhunderts, von der staatstragenden Funktion von Musik im Kaiserreich China zum Einzug von Blues und Rock 'n' Roll in die weiße amerikanische Gesellschaft: Martin Geck zeichnet die großen Strömungen der Musikgeschichte nach, nimmt ausgewählte Gattungen in den Blick und betrachtet das Leben großer Genies.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 23.12.2016
Martin Gecks "kürzeste Geschichte der Musik" ist natürlich nicht die kürzeste Geschichte der Musik, weiß Tim Gorbauch, das ist bloß ein besonders griffiger Titel. Schwerer wiegt, dass es Martin Gecks "kürzester Geschichte der Musik" gut täte, wenn sie noch kürzer wäre, meint der Rezensent, dem der von ihm hochgeschätzte Autor bei aller idiosynkratisch-subjektiven Auswahl immer noch zu viel Ballast und Geschwätzigkeit hineingepackt hat. Spannende Ideen wie etwa zum utopischen Gehalt von Wagners Opern verlieren sich so im "anekdotischen Plauderton" über allerlei anderes Wagnerianisches, bedauert Gorbauch.
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