Die geburtenstarken Jahrgänge kommen in die Jahre und sorgen sich um ihre Gedächtnisleistung. Aber auch jüngere Semester versuchen, ihr Gehirn auf Höchstleistung zu bringen, denn im internationalen Wettbewerb bedeutet jeder Lern- und Wissensvorteil individuellen - und damit ökonomischen - Gewinn. Doch wie bringen wir unser Gehirn in Schwung? Und welche Art des Gedächtnistrainings funktioniert wirklich? In "Hirngeflüster" erklärt Neurobiologe Martin Korte, warum uns nicht alle Formen des Gehirnjoggings weiterbringen und was wir wirklich tun können, um unsere Gedächtnisleistung dauerhaft zu erhalten und zu verbessern. Sudoko, das Memorieren von Zahlenreihen oder der berühmte Knoten im Taschentuch - um unserem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, gibt es zahlreiche Methoden. Doch viele der gängigen Techniken trainieren nur Spezialfähigkeiten, die uns zwar so manche Aufgabe leichter erledigen lassen, aber sich nicht auf andere kognitive Tätigkeiten auswirken. Vor allem aber verjüngen sie weder unser Gehirn noch verbessern sie unser Gedächtnis als Ganzes. Dazu kommt, dass jeder Mensch anders lernt und somit auch unterschiedliche Merkhilfen benötigt. Echten Erfolg hat nur, wer versteht, wie unser Gedächtnis funktioniert und welche Faktoren unsere Gehirnleistung beeinflussen. Martin Korte erklärt, welche Erinnerungstechniken uns in welchen Lebensbereichen weiterbringen, warum der Student sein Gehirn anders trainieren sollte als der Rentner und wie äußere Faktoren wie Ernährung, Sport, Schlaf und soziales Miteinander unsere Gehirnleistung beeinflussen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 16.11.2019
Dieser Ratgeber für effektives Gehirntraining hält, was er verspricht, auch wenn er keine Illusionen zulässt, weiß Rezensent Volkart Wildermuth. Er hat hier gelernt, dass ein fittes Gehirn nur durch lebenslanges Lernen zu haben ist, wofür es nun einmal Willenskraft und Durchhaltevermögen braucht. Wie man das allerdings möglichst effektiv bewerkstelligt, kann man mit vielen sinnvollen und leicht umzusetzenden Tipps aus diesem gut lesbaren Buch erfahren, freut sich der Kritiker. Darunter seien etwa hilfreiche Erklärungen, wieso man aus einem Buch besser lernen könne als mit dem Computer, warum Gehirntrainer-Apps unnütz seien und vieles mehr.
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