Martin Zimmermann

Die seltsamsten Orte der Antike

Gespensterhäuser, Hängende Gärten und die Enden der Welt
Cover: Die seltsamsten Orte der Antike
C.H. Beck Verlag, München 2018
ISBN 9783406727047
Gebunden, 336 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Mit 2 Karten und 10 Zeichnungen von Lukas Wossagk. Vergessen Sie alles, was Sie über die Antike zu wissen glauben - und freuen Sie sich auf eine Reise zu Gärten der Liebe und uralten Bibliotheken des Orients, zu goldenen Pferdeställen im pharaonischen Ägypten und Geisterhäusern in Athen, zu Piratenstädten im Gebirge und zum Mittelpunkt der Welt! Jenseits des Forum Romanum und der Akropolis gibt es Orte, von denen kein Lateinlehrer je erzählt hat. Zu ihnen gehört das einst mächtige Eridu, im Bewusstsein der Sumerer die Urstadt der Welt, ebenso wie Megalopolis, das so fremd anmutet wie die leerstehenden Megacitys im heutigen China. Aber auch das Grabmal der ägyptischen Herrscherin Kleopatra in Alexandria - Symbol einer der größten Liebesgeschichten der Menschheit - ist eine dieser seltsamen Stätten, die es kennenzulernen lohnt. Das Gleiche gilt für die Stadt der Elefanten im Nahen Osten, wo Zehntausende von Tieren gezüchtet wurden, weil die umliegenden Königreiche ihre Heere damit ausstatten wollten.
Und dann warten auf uns rätselhafte Plätze einer fernen Vergangenheit, wo verstörende Rituale gepflegt wurden wie im Heiligtum der Gula in Isin oder in jener Stadt in Gallien, wo die Kelten Totenschädel erschlagener Feinde in ihre Haustüren einpassten, die noch heute zu sehen sind. Martin Zimmermann, einer der besten Kenner des Altertums,  führt zu diesen und vielen weiteren Orten einer unbekannten Antike.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 06.09.2018

Fremd ist uns die Antike, die wir doch zu Recht als unsere eigene Vergangenheit ansehen. Wie fremd, das lernt Thomas Ribi aus den Miniaturen Martin Zimmermanns, die stets auf dem neuesten Stand der Forschung seien und Seltsames, nicht selten Düsteres, über die Antike zu berichten wüssten: etwa über die gemonische Treppe in Rom, die eigens dazu diente, die Leichen Hingerichteter zu verstümmeln und auszustellen. Oder über einen Hundefriedhof im mesopotamischen Isin, heute Irak, für die Tiere, die gewissermaßen die Leiden von Menschen, die Genesung suchten, auf sich nehmen mussten. Für Ribi erlauben diese Schlaglichter einen überraschenden Blick auf die Antike.

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