Wochenendtrip oder Weltumrundung, Pauschal- oder Backpackerreise, Länder sammeln oder einfach last minute: Wir reisen, was das Zeug hält und in allen nur denkbaren Varianten. Aber was steckt hinter der Reiselust? Was ist aus dem großen Versprechen, das die Welt einmal war, geworden? Wie hat sich das Reisen verändert? Matthias Politycki, im Hauptberuf Romancier und Lyriker, im Nebenberuf passionierter Reisender, hat keinen Reiseführer geschrieben, aber ein Buch über das Reisen - und ein sehr persönliches Buch über allgemeingültige Fragen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.06.2017
Jakob Strobel y Serra reibt sich mitunter die Augen beim Lesen von Matthias Politityckis Reiserlebnissen. Schreibt hier etwa Hermann Hesse oder jemand ins Poesiealbum? Zum Glück kommen im Text neben Kalenderweisheiten, Klischees über deutsche und britische Reisende und "grob" generalisierenden Glück-des-Reisens-Preisungen auch wahrhaftige, souveräne Sätze vor, meint der Rezensent. Dann lernt Strobel y Serra sogar etwas, übers Landkartenlesen, die Sucht des Aufbrechens und Kollegen des Autors wie Paul Theroux und Bruce Chatwin.
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