Es kommt, wie es kommen muss, als der noch nicht fertig entwickelte Zeitgleiter des Professors Tibatong in der Scheune steht! Urmel und seine Freunde drücken aus Versehen auf den großen, roten Knopf - und schon geht die Reise in die Vergangenheit los. So beginnt Urmels neues Abenteuer. Während der Zeitgleiter auf seiner Reise in die Gegenwart zurück mehrmals landet, erleben die Passagiere vor Ort spannende Abenteuer: Sie treffen auf Dinosaurier, ein Urzeit-Krokodil, Affen-Menschen, den Homo erectus, den Homo sapiens... Zum Glück geht es am Ende wieder zurück nach Titiwu, wo es doch am schönsten ist. Dort buddelt Urmel gleich aufgeregt sein Mitbringsel in den Sand: ein echtes Dinosaurier-Ei!
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.11.2013
So angetan ist Helmut Hornung von dem neuen Urmel-Abenteuer, in dem der kleine Dinosaurier mit seinen Freunden in einem "Raumzeitgleiter" auf Zeitreise geht, dass er findet, es könne als Vorbild für spannenderen Sachkundeunterricht an Schulen dienen. Denn "Urmel saust durch die Zeit" sei nicht nur sehr amüsant und kurzweilig zu lesen, sondern bringe den jungen Lesern gleichzeitig die Evolutionsgeschichte näher - und das, stellt Hornung beeindruckt fest, ohne einen einzigen sachlichen Fehler. Für eine Kinder-Sacherzählung findet er das außergewöhnlich.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.09.2013
Rezensentin Katharina Laszlo freut sich über den dreizehnten nun unter dem Titel "Urmel saust durch die Zeit" erschienenen Band des inzwischen 91-jährigen Schriftstellers Max Kruse. Einmal mehr folgt die begeisterte Kritikerin dem kleinen Urmel, den es diesmal nicht ins Meer oder ins All verschlägt, sondern in die Geschichte der Evolution. Gemeinsam mit seinen Freunden und in Begleitung von Professor Habakuk, eines fiktiven Berufsgenossen Darwins, reist Urmel beginnend bei der Ursuppe zu den Dinosauriern, erlebt die ersten Sprachversuche des Homo erectus und der Steinzeitmenschen und landet schließlich - um viele Erkenntnisse reicher - wieder in der Gegenwart. Laszlo hat geradezu das Gefühl, als Augenzeugin an der Reise teilzunehmen. Darüber hinaus lobt die Rezensentin den "ansteckenden Enthusiasmus" und die angenehm kritische Distanz, mit der Kruse dieses äußerst lehrreiche und zugleich unterhaltsame Buch für Grundschüler geschrieben hat.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…