Max Trommsdorff

Unplugged

Mit Gitarre um die Welt
Cover: Unplugged
Knesebeck Verlag, München 2021
ISBN 9783957285133
Kartoniert, 400 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Eines Tages Anfang Februar stapft Max Trommsdorff zu Fuß durch den Tiefschnee, getrieben von Fernweh. Er lässt seinen Heimatort Mittenwald zurück, seine Familie und Freunde und macht sich ohne Geld, Handy und Kreditkarte auf die Suche nach den Dingen, die die Welt zusammenhalten. Und seine Gitarre und der Glaube an das Gute im Menschen führen ihn als Straßenmusikanten weiter, als er je gedacht hätte. Eine feste Reiseroute hat Max nicht, doch eines ist klar: Er will nach Süden, dorthin, wo man sich auf der Straße beim Gitarrenspielen nicht die Finger abfriert. Außerdem will er möglichst klimafreundlich vorwärts kommen. Über Österreich und Italien geht es nach Griechenland und weiter in die Türkei. Ab dort ist das Interesse der Menschen an Straßenmusik enorm, ebenso die Gastfreundschaft. Und die meiste Hilfsbereitschaft erfährt er dort, wo die Not am größten ist: in einem palästinensischen Flüchtlingsviertel in Damaskus. Über Afghanistan, Indien, Nepal und Tibet, China, Thailand, Malaysia und Indonesien erreicht Max mit einem Fischkutter Australien. In Neuseeland erspielt er sich sein Rückflugticket nach Europa, mit Zwischenstopps in Französisch-Polynesien und Nordamerika. Als seine Gitarre gestohlen wird und Max sich auf dem Tiefpunkt seiner Reise befindet, lernt er, dass selbst die ausweglosesten Situationen durch Zuversicht und die Hilfsbereitschaft der Menschen gemeistert werden können.



Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.10.2021

Max Trommsdorff, heute Doktorand mit 3 Kindern, hat sich als junger Mann mit seiner Gitarre auf Weltreise begeben und seinen Lebensunterhalt als Straßenmusiker verdient. Rezensentin Carolin Werthmann staunt über den Mut und die Naivität Trommsdorfs, der ohne mit der Wimper zu zucken etwa durch Syrien, den Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate zog. Aber die "pädagogische Moral" des Autors geht ihr doch gehörig auf die Nerven, zumal er dabei viel unwichtiges erzählt, was man auch im Internet recherchieren könnte. Irgendwann wird es besser und interessanter, aber nur "einen Hauch" weniger moralisch, so die unzufriedene Rezensentin.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.10.2021

Max Trommsdorff, heute Doktorand mit drei Kindern, hat sich als junger Mann mit seiner Gitarre auf Weltreise begeben und seinen Lebensunterhalt als Straßenmusiker verdient. Rezensentin Carolin Werthmann staunt über den Mut und die Naivität Trommsdorffs, der ohne mit der Wimper zu zucken durch u.a. durch Syrien, den Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate zog. Aber die "pädagogische Moral" des Autors geht ihr doch gehörig auf die Nerven, zumal er dabei viel Unwichtiges erzählt, was man auch im Internet recherchieren könnte. Irgendwann wird es besser und interessanter, aber nur "einen Hauch" weniger moralisch, so die unzufriedene Rezensentin.

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