Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer. Wir Menschen sind die neugierigsten, emotionalsten, einfallsreichsten, aggressivsten und gleichzeitig verwirrendsten Tiere auf dem Planeten. Doch wie gut kennen wir uns wirklich? Hadern wir mit unserer eigenen tierischen Natur und vernachlässigen damit einen zentralen Aspekt unseres Menschseins? Challengers revolutionäres Buch kombiniert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus Natur- und Umweltgeschichte, Biologie und Philosophie, und führt uns thematisch von den frühen Agrargesellschaften über die Antike und die Moderne bis hinein in die nahe Zukunft der künstlichen Intelligenz.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 08.09.2021
Rezensentin Susanne Billig erkennt die Mängel dieses Buchs: Unsachlich, unsortiert und ungerecht sei es, und die deutsche Übersetzung fange nicht einmal seinen poetische Charakter ein. Trotzdem zeigt sich Billig empfänglich für diesen crie de coeur, mit dem die britische Lyrikerin Melanie Challenger zu einer neuen Naturethik aufrufen möchte, nach der die Menschen sich nicht mehr über das Tiersein erheben, sondern es als Quelle eines sinnlichen und erfahrungsreichen Lebens akzeptieren.
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