Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.06.2003
Melvin Jules Bukiets "Fremdes Feuer" ist für Ulrich Baron ein "überbordender Roman voller Witz und Aberwitz", der die Konflikte Israels in einen politischen Verschwörungs-Thriller zu zwingen versucht. Und dabei lasse er keinen der Protagonisten aus: den für den Premierminister redenschreibende Ich-Erzähler, den israelische Geheimdienst, radikale Siedler, eine schwerreiche Palästinenserin... Insgesamt findet Baron, dass weniger mehr gewesen wäre: "Bukiets Stärke ist eher die Akkumulation origineller Einfälle als deren konsequente Umsetzung".
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