Aus dem Französischen von Ulrich Pröfrock. Rom ist auf dem Zenit seiner Macht. Keine Armee der Welt vermag sich seinen unbesiegbaren Legionen noch entgegenzustellen. Da ergeht der Befehl des Imperators an Hauptmann Glorim Cortis, sich mit seiner schlagkräftigen Elitetruppe auf eine einzigartige Mission zu begeben, die ein neues Zeitalter einläuten soll: die Suche nach unentdeckten Welten jenseits der Grenzen des Imperiums.
Laut Waldemar Kesler betritt der Zeichner Bastien Vives mit seinen drei Bänden zu Merwan Chabanes Szenario "Für das Imperium" Neuland. Anstatt grazile Frauen zeichnerisch anzuhimmeln, liefert er nun zwar auch expressive Augen und Münder, doch im Dienste des historischen Sujets, das durch Vives' Strich und die Farbgebung von Sandra Desmazieres für Kesler Zeitzeugnis-Qualitäten bekommt. Die Story eines römischen Elitetrupps auf Kreuzzug gegen die Amazonen wird hier für den Rezensenten zu einer Art Parabel der Macht und der Identitätsfindung. Kesler gefällt's.
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