Nachdem er seinen letzten Fall zwischen den sanften Hügeln und üppigen Weinbergen des Piemont lösen durfte, erhält Aurelio Zen nun den Auftrag, vor dem er sich immer gefürchtet hat: Er muss nach Sizilien, wo er auf Geheiß des Innenministeriums die Arbeit der erst kürzlich ins Leben gerufenen Anti-Mafia-Einheit der Staatspolizei überwachen soll. Da das Innenministerium mit der Staatspolizei rivalisiert, steht Zen von Anfang an zwischen den Fronten...
Dieser Kriminalroman um den Vize-Questore Aurelio Zen unterscheidet sich von den fünf vorherigen Bänden, schreibt Tobias Gohlis. Zen, "elegant und wendig", kann sich diesmal nicht mehr Verbrechen und Politik gleichermaßen vom Hals halten. Nachdem drei Frauen ermordet wurden - seine Tochter, seine Mutter und eine Richterin - wird er diesmal zum "Spielball" von Mafia und Politikern und schließlich zum "hilflosen Rächer", erzählt der Rezensent. Zen sei weniger Identifikationsobjekt als Katalysator für immer neue üble Konstellationen aus Geschäft, Politik und Verbrechen. Damit hat der amerikanische Autor Michael Dibdins für ihn "eine der literarisch fruchtbarsten Serienfiguren der Kriminalliteratur geschaffen".
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…