In einem kleinen saarländischen Dorf während der Fußball-WM 1974 setzt der Ex-Bergmann Müller mit seinem Sohn Gerald und einem unerwarteten Helfer einen grausamen Plan in die Tat um. Denn was zunächst im frisch eingerichteten Party-Keller mit nagelneuem Farbfernseher der WM-Geselligkeit dienen soll, wird mehrere junge Frauen das Leben kosten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 07.02.2022
Was Michael Wäser in diesem "Mörder-Roman" aus dem Runxendorf des Jahres 1972 erzählt, lässt der Rezensentin das Blut in den Ader gefrieren. Grausige Details erspart uns Sylvia Staude, sie verrät nur, dass der alte Müller zur Fußball-WM den Keller für sich und seine Sport-Kumpane ausbaut, und sein Sohn Gerald junge Mädchen heranschaffen soll. Staude erkennt vieles wieder von dem, was die Siebziger schrecklich gemacht: die Mofas und die Musik, die Provinzialiät, vor allem jedoch die generelle Gewissenlosigkeit. Mit ihrem Urteil über den Roman hält sie ansonsten hinterm Berg.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…