Mit über hundert Abbildungen. Die spanische Eroberung Mittel- und Südamerikas im 16. Jahrhundert zählt zu den dramatischsten und grausamsten Ereignissen der neueren Geschichte. Der britische Historiker und Journalist Michael Wood hat die legendären Expeditionen nachvollzogen: vom Amazonas zum Titicacasee, von den Wüsten im Norden Mexikos zu den Bergen von Machu Picchu. Er ist den Spuren der Konquistadoren gefolgt und vergegenwärtigt deren Taten aus den literarischen Quellen und aus eigener Anschauung.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.08.2003
"Prächtig" findet Rezensent Kersten Knipp diesen Bildband des englischen Journalisten Michael Wood über die Eroberung Lateinamerikas. Als "dramaturgisch dankbaren Stoff" bezeichnet er dieses eigentlich düstere Kapitel der Menschheitsgeschichte, aus dem Wood jedoch "ein durch und durch helles, freundliches Produkt" geschaffen habe, freut sich der Rezensent. Fortlaufende Perspektivwechsel, das Verwenden vielfältiger Originaldokumente würden einerseits eine "erregende Lektürewirkung", andererseits eine "historische Tiefenwirkung" herbeiführen und, als wäre das noch nicht genug, "einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart" ermöglichen.
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