Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.11.1999
Glaubt man Erdmute Heller, dann mutet die Geschichte Malika Oufkirs wie ein grausames orientalisches Märchen an - nur dass es wahr ist. Tief beeindruckt erzählt die Rezensentin die Geschichte der Tochter eines marokkanischen Generals an, der 1972 gegen seinen König Hassan II. zu putschen versuchte. Der Vater wurde hingerichtet, die Familie, die zuvor in der Pracht des Hofes lebte, in gnadenloser Rache jahrzehntelang von Kerker zu Kerker verschleppt. Heller weist auf das große Aufsehen hin, das das Buch in Frankreich erregte. Am Ende würdigt sie, dass Oufkir nicht den Hass predigt. Ein "erschütterndes" Buch, das "manchen Leser um den Schlaf bringen wird".
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