Als ihre Freundin Mara wegen einer verbotenen Liebesbeziehung für einen Monat ins Strafhaus geschickt wird, beginnt Jana an den Idealen der Sekte "Kinder des Mondes" zu zweifeln, bei der sie lebt. Kurz darauf verliebt sie sich in Marlon, einen Jungen aus dem Dorf, und ihr Wunsch, der Enge der Gemeinschaft zu entfliehen, wächst.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.10.2001
Monika Feth erzählt in ihrem neuen Jugendroman vom langsamen Abschied des Mädchens Jana von der Sekte "Kinder des Mondes", in die sie zwangsweise durch ihre Mutter hineinsozialisiert wurde, berichtet Christiane Kögel. Lange hat die Sekte dem Mädchen Geborgenheit geboten, doch mit zunehmendem Alter entdeckt sie die Widersprüchlichkeiten des abgeschotteten Lebens und seiner eigenen Regeln und flieht aus dem rigorosen sozialen Gefüge. Die Autorin beschreibt die Verwirrungen des Mädchens aus mehreren Perspektiven und macht das Buch so realitätsnah und reich, lobt Kögel. Besonders gelungen findet sie den Schluss: Der sei nachdenklich und vorsichtig - passend zu den ersten Schritten Janas in der Freiheit.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…