Überarbeitete Fassung einer Dissertation an der Universität München 2001. Die Scientology-Organisation wird häufig als "kriminogenes" System bezeichnet, obwohl strafrechtliche Verurteilungen selten geblieben sind. Bislang fehlt es an Kenntnissen über die Programmatik und die inneren Verhältnisse der Vereinigung, die es erlauben würden, diesen Vorwurf zu verifizieren. Die zwischen Scientology und dem einzelnen Anhänger bestehenden Beziehungen werden vor dem Hintergrund der Organisationsstruktur beschrieben und aus strafrechtlicher Sicht bewertet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.02.2003
Gerd Roellecke ist begeistert von diesem "herzerwärmend kühlen Buch" über Scientology. Er preist die "vorsichtige Zurückhaltung", mit der der Autor die Ergebnisse seiner Untersuchung vorträgt und findet sie nicht zuletzt deshalb so "überzeugend". Roellecke lobt besonders, dass der Autor offen darlegt, dass seine Ermittlungsquellen notgedrungen einseitig sind, da Scientology wie zu erwarten die Kooperation mit Werner abgelehnt hat. Dadurch habe dieser lediglich auf Publikationsmaterial von Scientology und Aussagen ehemaliger Mitglieder zurückgreifen können, informiert der Rezensent. Er lobt die Studie als "glaubwürdig" und betont, dass sie als "Kontrollliste mit geordnetem und überprüfbarem Material" für Gerichte, die sich mit Scientology beschäftigen müssen, "glänzend" geeignet ist.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…