Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.10.2001
Für Rezensent Valentin Groebner ist dieses Buch eine "geglückte Annäherung," die unter Einbeziehung lacanianischer Psychoanalyse nach den Formen und Bedingungen der Darstellung jenes "undarstellbaren" Körperteils insbesondere im Hoch- und Spätmittelalter fragt. Richtig dankbar zeigt sich Groebner gegenüber der hier an den Tag gelegten methodischen Überzeugung, "'es' nicht von vornherein zu wissen." Die historischen Kontexte des untersuchten Materials genau zu rekonstruieren: eine so altmodische wie wichtige Tugend, findet er, und "Voraussetzung für kulturwissenschaftliches Arbeiten im 21. Jahrhundert."
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