Mit Illustrationen von Nadia Budde. Arne Rautenberg stellt alle Sinne auf Empfang, berührt von Hase und Hund die langen Ohren mit Nase und Mund. Inhaliert tief jemandes Duft: halb nach Schlaf, halb nach Sand und volle Kanne nach Schlaraffenland! Ob ein Tag gelingt, das entscheiden die guten Minuten. Eben noch umkreist Rautenberg die leisen Empfindungen, um dann mit ohrenbetäubendem Schlagzeugsolo - dicke dackel dumm dumm - kleine Träumer aufzuwecken und sie mit ausgeflippten Riesendinos in Dinokinos zum Lachen zu bringen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.04.2023
Auf eine onomatopoetische Reise begibt sich Rezensent Nico Bleutge mit dem Dichter Arne Rautenberg, der einen neuen Band mit Kindergedichten vorgelegt hat. Ganz "schneckenhaft beschwingt" fühlt sich der Rezensent bei den Tieren und Pflanzen, die mit menschlichen Eigenschaften und großen Sympathiewerten ausgestattet werden, etwa bei dem Mondschwein, das des Nächtens "fürs Mondschweinglück" von dem runden Planeten abbeißt. Die Illustrationen von Nadia Budde ergänzen die rhythmisch-überraschenden Verse für den Kritiker dabei perfekt. "Eins zweig drei" - loslesen, empfiehlt Bleutge.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…