Nik Cohn, Guy Peellaert

Rock Dreams

Deutsch - Englisch - Französisch
Cover: Rock Dreams
Taschen Verlag, Köln 2003
ISBN 9783822826126
Gebunden, 224 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Vor dreißig Jahre schufen der Autor Nik Cohn zusammen mit dem Künstler Guy Peellaert diesen Fantasy-Tribut an den Rock'n'Roll und R'n'B. Mit surrealen Bildern und Texten malen sie eine imaginäre Welt, in der die Götter der damaligen Popmusik in den Kulissen ihrer eigenen Songs auftreten. Alle Helden der Gründergeneration der Popmusik sind vertreten ind dieser Sammlung farbenfroher Halluzinationen - ob Dylan, Hendrix, Tina Turner oder die Beatles.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 20.04.2004

Großen Spaß hatte Klaus Walter beim neuerlichen Blättern durch Guy Peellaerts "Bilderbuch aus der ersten Postmoderne des Rock 'n' Roll". Für Walter war der Pop genau so, wie dieser belgischer Comiczeichner ihn gemalt hat: "ein hitziger, schwüler Traum in Bonbonfarben". Damit und dass sie die Zeiten damals recht bilderarm waren, erklärt sich Walter, dass sich Peellaerts hyperreale Fake-Bilder derart ins Gedächtnis eingebrannt haben: Bob Dylan mit Sonnenbrille, Katze und Pelz; die Rolling Stones mit SS-Uniformen und kleinen Mädchen, die Beatles bei der Queen zum Tee. Doch bei aller Vertrautheit erlebte Walter auch den "Schock des Wiedersehens" oder vielmehr eines Neuentdeckens: "Schwänze! Überall Schwänze!", seien zu sehen, meist nur mit Jeans oder Badehosen verhüllt. Irgendwie war ihm das früher nie aufgefallen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 18.02.2004

Endlich wieder lieferbar, freut sich Daniel Kothenschulte über die Neuauflage der "Rock Dreams" von Guy Peelaert und Nik Cohn. Bereits 1973 erschufen der belgische Comic- und Cover Artist und der amerikanische Essayist, beide intime Kenner der Materie, die "definitive Buchform" der klassischen Zeit des Rock 'n' Roll, einen Bildband, der "ironisch-liebevoll" die Nachtgestalten jener Zeit porträtierte, schwärmt der Rezensent nostalgisch. Und heute lasse sich auch die Prophetie der beiden Autoren erkennen - nicht nur in der Auswahl, die sie trafen und die noch immer einen "gültigen Liebhaberkanon" darstellt, sondern ebenso in der pointierten Charakterisierung der Porträtierten, meint Kothenschulte.

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