Der 13-jährige Tobbs ist Schankjunge in einem Wirtshaus der etwas anderen Art. Die Taverne des grimmigen Dopoulus ist Tummelplatz für Elfen, Dämonen und Schicksalsgöttinnen und durch verschiedene Türen mit anderen Welten verbunden. Eigentlich sind die Türen für Tobbs tabu, doch weil er endlich wissen will, wer ihn vor so vielen Jahren in der Taverne vergessen hat, verschwindet Tobbs eines Tages durch eine der verbotenen Türen, um das Rätsel seiner Herkunft zu lösen ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.03.2013
Rezensentin Katharina Rudolph freut sich, dass Nina Blazons drei Romane über Tobbs' Reisen in die Türen-Länder nun unter dem Titel "Die verbotene Pforte" in einer Sammelausgabe erschienen sind. Gespannt folgt sie dem kleinen Tobbs, der elternlos in einem Wirtshaus am Ende der Welten aufwächst und hinter den 41 Türen des Wirtshauses nicht nur immer wieder fremde fantastische Welten entdeckt, sondern auch immer Neues über seine Identität erfährt. Der Kritikerin begegnen hier verzauberte Schildkröten, menschenfressende Pferde, depressive Kobolde, eine Stadt voller magischer Spiegel oder eine in einem Spiegel gefangene alte Dame. Während Rudolph von den "detailliert und plastisch" beschriebenen Szenen ganz begeistert ist, muss sie allerdings leider auch feststellen, dass die Autorin bisweilen den Überblick über die Fülle ihrer ausgefallenen Ideen verliert. Darüber hinaus bemängelt die Kritikerin die eine oder andere allzu "abgegriffene" Formulierung. Nichtsdestotrotz kann sie dieses ebenso witzige wie spannende Buch insbesondere Fantasy-Fans empfehlen.
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