Zur Integration Estlands, Lettlands und Litauens in die bi- und multilateralen europäischen und transatlantischen Sicherheitsstrukturen während der 1990er Jahre
Seit der Wiedererlangung ihrer Unabhängigkeit bemühen sich die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen intensiv um ihre Integration in die sicherheitspolitischen Strukturen des Westens. Die Studie untersucht, wie weit die Einbindung der drei Länder seit 1991 vorangeschritten ist.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.04.2001
Kann man die Balten in der EU akzeptieren oder nicht? Welche sicherheitspolitischen Konsequenzen sind damit verbunden? Diesen und anderen Fragen hat sich Gerd Föhrenbach gewidmet, berichtet Oliver Thränert. Westliche Regierungen mögen zu diesen Fragen bisher keine Antworten geben. Der Autor jedenfalls hat nach Ansicht des Rezensenten eine weitgehend objektive Analyse der sicherheitspolitischen Kooperation zwischen dem Westen und dem Baltikum verfasst. Und die hält er nicht nur für objektiv, sondern zugleich für informativ und gut lesbar. Auch wenn das Buch am Ende wieder neue Fragen aufwerfe: Föhrenbachs Vorschlag, dass sich Estland, Lettland und Litauen erst einmal untereinander verständigen sollten, ehe sie sich in das übrige Europa integrieren, findet jedenfalls die Zustimmung des Rezensenten.
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