Aus dem Schatten in "gleißendes Licht gezerrt" fühlt sich Brigitte Werneburg, wenn sie Paul Grahams Fotografien betrachtet. Wie kaum einem Anderen gelinge es dem Engländer, den Betrachter hineinzuziehen in die Randbezirke von Los Angeles, um ihn eine Seite weiter im Zentrum von New York wieder auszusetzen. Beeindruckend sei sein Stil, heruntergekommene Häuser, verfallene Straßen, üble Gegenden und die Menschen, die dort wohnen, überzubelichten. Aufklärerisch die Idee, die dahinterstecke: Mit zu viel Licht ließe Graham die "gesellschaftlich Ausgelöschten" auch fotografisch verschwinden und richte so den Spot auf das amerikanische "Klassen- und Rassendilemma". Auf derart genaue, "engagierte und kunstvolle" Art und Weise sei die "amerikanische Nacht" wohl noch nie fotografiert worden, lobt die Rezensentin.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…