In ihrer kurzen Besprechung preist Petra Kipphoff das Buch als spannende Lektüre, das trotz seiner wissenschaftlichen Aufmachung -viele Fußnoten und ein Anhang - gut zu lesen sei. Die beeindruckte Rezensentin sieht sich in dem geschichtlichen Abriß der "Wahrnehmung der Wahrnehmung der Kunst" von frühen wissenschaftlichen Untersuchungen der Optik über die Mythologie und Emblemliteratur bis zur Philosophie der Wahrnehmung geführt. Allein die Pointe des Buches - dass nämlich, wie der Autor schreibt, im 18. Jahrhundert die Kunst "nicht mehr den Raum, sondern die Zeit vermisst" - kommt ihr ein wenig zu überraschend und nicht plausibel begründet daher.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…