Deutsch von Marcel Bieger Apropos: Black Adder hat einen Bruder! Sie waren finstre, stürmische Ritter ... und als sie sich eines Abends mit einem hilflosen Frauenzimmer in einer Taverne vergnügten, ahnten sie nicht, dass das Produkt ihres zwielichtigen Verhaltens sich Jahre später bitter an ihnen rächen würde. Der Name dieses "Produkts" lautet Apropos: Er ist ein Lump, ein Schuft, ein Halunke ... und das sind noch seine besten Eigenschaften. Faul in den Beinen doch fix im Geiste, das ist Sir Apropos von Nichten. Hier ist seine Geschichte. Er muss sich nicht nur mit seinen Vätern herumschlagen, sondern auch mit einem verrückt gewordenen Phönix, einem mörderischen Einhorn, mutierten Harpyen und - o Graus - einer Prinzessin, die möglicherweise eine psychotische Giftmischerin sein könnte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.2004
Kalte Wut und tiefe Trauer erfasst Dietmar Dath angesichts der deutschen Ausgabe von Peter Davids Fantasy-Roman "Sir Apropos of Nothing". Am liebsten würde er nach eigenen Angaben in Tränen ausbrechen, so entsetzlich findet er die "Lieblosigkeit und Frechheit", mit der der Bastei Lübbe Verlag mit dem englischen Original umgegangen ist. Dabei, so der erschütterte Rezensent, handelt es sich bei dem Titelhelden um die "unwahrscheinlichste" Figur, die es je in einem Fantasy-Roman gegeben hat und hätte eigentlich eine bessere Behandlung verdient. Schon den deutschen Titel "Herr Apropos von Nichten" geißelt Dath als "verheerend", weil sie das Wortspiel des Originals zu übertragen versucht, was gar nicht geht. Neben weiteren editorischen Mängeln schmäht er die Übersetzung als "Gehudel" und grammatikalisch fehlerhaft und beklagt zudem jede Menge "alberne Geschraubtheiten". Eine einzige "verpfuschte Chance" ist dieses Buch nach Ansicht des empörten Dath, mit dem der "originelle Schriftsteller", den er in eine Reihe mit Terry Pratchett und Tom Holt stellt, einer deutschsprachigen Leserschaft hätte zugänglich gemacht werden können.
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