Mit einem Vorwort von Gesine Schwan. Der 8. Mai 1945 war für die Menschen in der Bundesrepublik und der DDR bis 1989/90 der letzte symbolhafte Bezugspunkt einer gesamtdeutschen Geschichte: das gemeinsam erlebte Ende von Krieg und Nationalsozialismus. Peter Hurrelbrink fragt nach dem historischen und politischen Ort, den sich die Deutschen beider Staaten im Gedenken an das Ende von Krieg und Nationalsozialismus jeweils zugeschrieben haben. Er untersucht die konkreten und normativen Inhalte ihrer Erinnerungen und wirft damit einen Blick auf den Zustand der politischen Kultur von 1945 bis heute.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,…