Aus dem Englischen von Peter Jacoby. Mit zahlreichen farbigen Illustrationen. Polly neigt dazu, in langweiligen Situationen einfach wegzuschlafen, und dann spinnt sie im Traum weiter, was sie zuletzt erlebt hat. Ihre Katze, die sie auf den Namen "Spinne" getauft hat, wird zu einer riesigen Spinne, die sie in ihrem Netz zu fesseln versucht; die Noten, auf die sie beim Klavierüben widerwillig gestarrt hat, werden zu einem Schwarm von Insekten, und die Puppe, die sie beim Einnicken fallen lässt, geht mit Polly auf einmal um, als sei sie die Puppe. Aber jede Geschichte geht gut aus, wenn Polly aufwacht. "Pollys Traumabenteuer" erschienen zuerst 1906/1907 in der Chicago Tribune.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.02.2010
Peter Newell ist laut Rezensent Andreas Platthaus ein heute nahezu völlig vergessener Klassiker aus der Urgeschichte der Comics. Bekannter ist er als Bilderbuchautor - und Platthaus stellt zwei davon vor, die durch originelle Formate brillieren. Das dritte liegt jetzt vor und basiert nun tatsächlich auf Comics, die Newell Anfang des letzten Jahrhunderts für eine New Yorker Zeitung verfertigte. Platthaus schildert die Schwierigkeiten, sie überhaupt in ein Buch zu bannen - denn ein Buch im Zeitungsformat wäre kaum möglich gewesen. Aber er ist dann sehr zufrieden mit der Lösung, die der Verlag hier gefunden hat - eine Aufteilung der Comics in Einzelbilder mit dem Text auf der linken und dem Bild auf der rechten Seite. Platthaus schwärmt in der Folge vom Detailreichtum der Bilder, die einen wirklichen Blick in den damaligen Alltag erlaubten, und von der grotesken und menschenfreundlichen Fantasie des Autors. Er hofft auf weitere Bände.
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