Mit 314 Abbildungen und einem Vorwort von Simon Singh. Von den Ursprüngen des Zählens ... bis zur Sequenz des menschlichen Genoms - in 250 Porträts entscheidender Ideen, Entdeckungen oder Erfindungen und ihrer Protagonisten veranschaulicht dieses Buch die Entwicklung der Wissenschaft von 35.000 vor Christus bis zum Jahr 2000. Die prägnant geschriebenen und untereinander vernetzten Beiträge entfalten in ihrer Gesamtheit ein faszinierendes Panorama des universellen menschlichen Strebens nach Erkenntnis - der großen wissenschaftlichen Revolutionen und wegweisenden Durchbrüche ebenso wie der tastenden Schritte und unvermeidlichen Irrwege. Neben den 250 Porträts wissenschaftlicher Meilensteine enthält das Buch separate Essays von acht Wissenschaftlern und Wissenschaftsvermittlern: Peter Atkins, Richard Dawkins, Jared Diamond, W. Daniel Hillis, Richard Leakey, Steven Pinker, Martin Rees und Ian Stewart.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.01.2010
Dass Mathematik eine Schlüsseltechnologie ist, lernt Thomas de Padova hier. Der Einladung des Mathematikers Ian Stewart zur populären Nachhilfestunde folgend, staunt er über die Archimedischen Berechnungen der Zahl Pi und unternimmt einen historischen Streifzug durch verschiedene Gebiete der Rechenkunst und die Biografien ihrer Hauptvertreter. Die eigentlich "dicken Brocken" erscheinen dem Rezensenten bei Stewart recht gut verdaulich, unterhaltsam und lesenswert. Bei der Kürze der Darstellung, räumt er ein, fällt allerdings die eine oder andere Tatsache unter den Tisch.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.10.2002
Höchst begeistert zeigt sich Ulrich Kühne über die von Peter Tallack herausgegebene illustrierte Wissenschaftsgeschichte. Ein "Bilderbuch, geschrieben für Künstler und Kabbalisten", ein "Meisterwerk wissenschaftlicher Ikonografie" ist dieses Buch für den Rezensenten, das gekonnt alle Aspekte der Wissenschaft in sich vereint. So finden der humanistische Ernst der Forschung und die Ästhetik der Bilder zusammen und lassen sogar den Humor nicht außen vor. Lobend erwähnt Kühne auch, dass die Illustrationen nicht von zu viel Text verdrängt werden, sondern sich als ganzseitige Bilder mit einem kurzen Text dem Betrachter präsentieren, und gelegentlich durch längere Essays berühmter Wissenschaftsautoren wie Ian Steward Richard Leakey, Richard Dawkins oder Steven Pinker ergänzt werden.
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