Was bleibt (von uns), wenn wir einst Erdgeschichte sind? Werden wir auf diesem Planeten unauslöschliche Spuren hinterlassen haben? Dieses Buch lädt Sie zu einem Blick zurück aus der fernen Zukunft ein und lässt Sie teilhaben an der allmählichen Rekonstruktion unserer Gegenwart.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.03.2010
Der Mensch als Fossil, das ist eine Vorstellung, der sich der Geologe Jan Zalasiewicz in seinem Buch hingibt. Reinhard Wandtner folgt ihm auf eine wissenschaftlich anspruchsvolle Exkursion, die seine ganze Aufmerksamkeit fordert. Zum Glück ist der Autor geschickt genug, dem Rezensenten steinharte und trockene Passagen mit einem Trick schmackhaft zu machen: Er erfindet intelligente Außerirdische, die in hundert Millionen Jahren nach unseren Überresten buddeln, dem "Anthropozän". Zalasiewiczs Liebe zur Geologie und sein sprachliches Vermögen tun ein übriges, verspricht uns Wandtner, die Lektüre bleibt spannend. Im zum Verständnis unseres fossilen Nachlebens notwendigen erdgeschichtlichen Rückblick fangen Gesteinsschichten unvermutet an zu leben, der Rezensent bekommt ein Gespür für die Dynamik von Erosion und Plattenbewegung. Ein ansteckendes Buch, freut sich Wandtner.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…