Peter Waterhouse hat ein langes Poem für vier Sprecher, geschrieben, ein Spiel der Imagination oder Sprache mit den Dingen und Menschen, ein Spiel der Veränderung und Wandlung, damit eines dem andern gleich sein kann, ein Spiel mit dem Spiel des Theaters, mit dem Licht von Mond und Scheinwerfer, von Bühne und Wiese, ein Spiel der Klangwirkung und Klärung, ein Spiel auf Leben und Tod, bei dem viel gelacht wird und auch etwas nachgedacht und vieles «keine Rolle spielt»: ein Stück Freiheit also.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.02.2004
Der Rezensent mit dem Kürzel "jdl" hat Spaß an der Textarbeit, die Peter Waterhouse mit diesem "Großgedicht in vier Stimmen" nahelegt: "Ein emphatisches Schauen treibt einen Text voran, in dem überblendete Bilder im wahrsten Sinne des Wortes einleuchten". Allerdings sollte man als Leser nach Meinung des Rezensenten schon ein bisschen Experimentierfreude mitbringen und auf keinen Fall "Literatur als Spaziergang durch ein wohl gepflügtes Terrain der Konnotate sehen". Doch wer Interesse an sprachlichen Prozessen hat, kann an diesem Text des "im delikaten Schwebezustand noch nicht zu Ende gekommenen Bedeutens" viel Freude haben, so das Fazit des Rezensenten.
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