Klappentext

Peng Peng. Zwei nächtliche Schüsse ins Nichts. Zwei Schüsse, die trotzdem alles verändern. Eine junge Familie aus dem Senegal glaubt nicht mehr an das neue Leben in der Fremde. Reuelose Polizisten schlagen nie wieder über die Stränge. Und die uralte Frau in der Seniorenresidenz singt keine Lieder mehr. Berlin, Du kannst so grausam sein. Jerusalem "Jay" Schmitt, Leiter der Neunten Mordkommission für besondere Fälle, vermutet ein düsteres Kapitel seiner eigenen Dienststelle. Für ihn beginnt alles mit einer rätselhaften Botschaft neben einer Leiche. Und endet dort, wo die Schüsse fielen. Und wieder fallen werden?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.03.2019

Hannes Hintermeier lobt den neuen Berlin-Krimi von Philipp Reinartz. Schon dafür, dass Reinartz seinen skrupulösen Ermittler auf der Unterscheidung zwischen scheinbar und anscheinend bestehen lässt, könnte Hintermeier den Autor umarmen. Außerdem gefällt ihm der Gestaltungswille, den der Autor nur manchmal übertreibt, wie der Rezensent findet, und der den Todesfall einer Greisin im Altenheim mit einer zweiten Zeitebene, mit polizeilicher Willkür und der Vergangenheit des Vaters von Reinartzs Ermittler Jerusalem Schmitt in Zusammenhang bringt. Das alles hat überwiegend Tempo, Schnitt und sprachliche Präzision, versichert Hintermeier.
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