Klappentext

Dr. Augustus Huff, Dozent an der berühmten Universität von Cambridge, hat plötzlich ein Problem: einer seiner Studenten ist in den Tod gestürzt. Nur ein tragischer Unfall oder Mord? Augustus vermutet Letzteres, denn das Opfer war alles andere als ein Engel. Ein Mörder im Elfenbeinturm - das darf nicht sein, und so macht sich Augustus, unterstützt von Gray, dem Graupapageien des Verstorbenen, auf die Suche nach dem Täter. Der Vogel erweist sich aber als vorlautes Federvieh, und zuerst stolpert Augustus von einem Fettnäpfchen in das nächste. Doch schon bald ist es Gray, der die richtigen Fragen stellt und Augustus begreift: nur gemeinsam können sie es schaffen, diese harte Nuss von einem Fall zu knacken.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 03.06.2017

Eingefleischten "Genre-Nerds" kann Rezensentin Katharina Granzin zwar nicht zu Leonie Swanns Papageien-Krimi raten. Jene Leser, die großes Lesevergnügen Spannung vorziehen, sind mit dieser Krimi-Parodie allerdings bestens beraten, versichert die Kritikerin. Amüsiert liest sie, wie die unter  Pseudonym schreibende deutsche Autorin, für Granzin eine Meisterin der Tierperspektiven, einen neurotisch-verschrobenen Anthropologie-Dozenten mit einem ebenso beschränkten wie vorlauten Papagei auf der Schulter in einem Mordfall in der "altehrwürdigen" Collegewelt in Cambridge ermitteln lässt. Das ist nicht nur wunderbar "skurril", sondern auch richtig britisch, schwärmt die Rezensentin.