Aus dem Dänischen von Peter Urban-Halle. Pia Juul ist eine der interessantesten jungen dänischen Lyrikerinnen. "Augen überall" ist ihre erste deutsche Buchveröffentlichung, die ihre beiden letzten Gedichtsammlungen zusammenfaßt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 25.10.2001
Das Ich nur zu umkreisen, anstatt sich vollends auf seine Perspektive zu verlegen, gelingt der Autorin in dieser Auswahl aus ihren letzten beiden dänischen Gedichtbänden offenbar nicht immer. Cornelia Jentzsch ist das ein Dorn im Auge. Wo auf diese Weise Bedeutsamkeit nur noch nachgeahmt wird und über die Oberfläche "rauscht", schreibt sie, wiederholen die Gedichte, "was die Medienmasse permanent vorexerziert," und der Gehalt bleibt beiläufig. Allerdings räumt Jentzsch ein, dass der Band auch Stärken hat. Sie liegen dort, "wo Pia Juul die Innen- und die Außenwelt auf eine raffinierte Weise verkreuzt" bzw. blitzen auf, "wenn sie unerwartet bissig ironisch wird."
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