Mit 60 farbigen Abbildungen. Kleine Welpen schauen mit großen Hundeaugen in die Kamera der Fotografin Rachael Hale. Blicke, die das Herz eines jeden Hundefreundes erweichen. Ganz nebenbei werden mit frechen Sprüchen die Grundsätze der Liebe erklärt.
"Wie niedlich!" hört man Katharina Rutschky angesichts dieser Hundefotos zwischen den Zeilen ihrer ambitionierten Rezension lustvoll rufen. Bei den Fotos der mit "Hütchen, Schals oder Blümchen" abgebildeten Hundebabies scheint die Rezensentin zunächst einen soziologischen Überschuss (oder Tieferes zu den "Dilemmata der Tierfotografie") vermutet zu haben, die sich letztlich aber dann doch als schnöder Kitsch entpuppten. Vieles in ihrem Text, auch die Frage, ob die abgebildeten Tiere für die allerliebste Bildinszenierung nun "gedopt" oder sonst wie misshandelt wurden, scheint für den Durchschnittsleser von Buchrezensionen jedoch nicht wirklich erheblich zu sein.
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