Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 31.03.2000
Karlheinz Schauder weiß diesen Band nicht nur als Nachschlagewerk zu schätzen. Für ihn ist das Buch vielmehr ?spannende Lektüre, Handbuch und Lesebuch zugleich?. Das liegt für Schauder zum einen daran, dass sich der Autor nicht nur auf die Wiedergabe von Lebensdaten und kurzen Biografien beschränkt hat, sondern darüber hinaus auch kleine Anekdoten und Zitaten aus Filmkritiken eingefügt hat, die das Bild abrunden. Besonderen Gefallen findet Schauder daran, dass den einzelnen Biografien kleine charakterisierende Stichworte vorangestellt sind. Als Beispiele dafür nennt er unter anderen ?Doris Day - turbulente Sex-Komödien ohne Sex? oder ?Louis de Funes - der entfesselte Kleinbürger?. Darüber hinaus weist er mit anerkennenden Worten auf das Vorwort Rainer Dicks hin, in dem dieser über die schwierige Kunst des Komischen philosophiert.
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