Eine dokumentarische Collage über Erich Honecker, Sprecherin Ursula Karrusseit. Der Autor und Liedermacher Reinhold Andert hat in einem letzten Interview Erich Honecker befragt. Zu hören ist ein fast privates Gespräch mit allerlei martialischer Musik: von den Schalmeien- und Hörnerklängen zu den Kämpfern der unsichtbaren Front.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.02.2005
"Eine Art realsozialistische Karnevalssitzung mit Blasmusik-Tuschs" hätten Reinhold Andert und Ed Stuhler auf ihrer Platte zusammengestellt, auf der die O-Töne Honeckers mit Kommentaren von Zeitzeugen und Zwischenstücken aus FDJ-Musik kombiniert worden seien, meint Malte Herwig. Andert und Stuhler hätten sich dabei jede Häme gespart, und diese wäre auch vollends überflüssig gewesen, da sich Honecker in der Regel selbst entlarve. Am meisten zeigt sich der Rezensent durch "die katastrophale Ahnungslosigkeit und Unbeholfenheit" des ehemaligen Staatschefs überrascht, die ihn sich fragen lässt, wie es möglich war, dass dieser Mann ernsthaft 18 Jahre lang die Geschicke seines Landes bestimmen konnte.
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