Mit 149 s/w-Abbildungen und mit CD. Rinder sind seit über 7.000 Jahren ein wichtiger Bestandteil der bäuerlichen Wirtschaft. In den Epochen vor dem Einsetzen von Schrift- und Bildquellen geben uns aber nur wenige Indizien Hinweise auf die Bedeutung der Rinder, zum Beispiel die Knochen der Tiere, archäologische Objekte wie Pflüge, Wagen und Joche, Gebäudereste wie Ställe oder Pflanzenreste wie Ansammlungen von Heu. Wenn wir verstehen wollen, was Rinder den Bauern wirklich bedeuteten und wie sie ins alltägliche Wirtschaften eingebunden waren, müssen wir uns in heutigen oder historisch überlieferten Bauerngesellschaften umschauen. Dieses Buch fragt nicht nur nach Kosten und Nutzen, sondern auch nach den limitierenden Faktoren und den unterschiedlichen Systemen der Rinderhaltung. Die CD-ROM enthält: Katalog, Tabellen, Abbildungen, Literatur, Abkürzungen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 25.02.2003
Unter den Überresten jungsteinzeitlicher Siedlungen am Zürichsee und anderen Schweizer Seen habe Archäologen eine größere Anzahl von Rinderknochen gefunden, benennt Hans-Jörg Küster den Ausgangspunkt der vorliegenden Studie, die mithilfe von historischen und ethnografischen Berichten das Verhältnis zwischen Menschen und Nutztieren früher und heute analysiert. Erstes und wichtigstes Resultat der von Renate Ebersbach durchgeführten Untersuchung, so Küster: Die Viehhaltung spielte vor 5.000 Jahren eine geringere Rolle als bisher angenommen. Die Viehbestände waren klein, und ob die Menschen in den verschiedenen Siedlungen kooperiert haben, ist nicht gesichert. Laut Küster kommt die Autorin zu der Feststellung, dass die Menschen die Tiere wohl kaum zur Existenzsicherung brauchten. Wozu aber dann? nimmt der Rezensent die Frage auf und murmelt etwas von "heiligen Kühen" und Festbräuchen.
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