Der Archäologe und Wissenschaftsjournalist Martin Kuckenburg zeichnet in seinem Überblick die bisherigen 150 Jahre Neandertalerforschung nach. Zugleich bietet er eine Darstellung ihrer teilweise bizarren Theorien: vom Streit um die "Affenabstammung" des Menschen im vorletzten Jahrhundert bis zur computergestützten Archäologie und DNA-Forschung unserer Tage. Er beschreibt die Sternstunden, aber auch die Irrwege dieses eigenwilligen Wissenschaftszweiges, der bis heute die Gemüter bewegt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.12.2005
Christian Jostmann bescheinigt Martin Kuckenburg "große Sachkenntnis", wenn der über den Neandertaler und die diesbezügliche Forschung referiert. Kuckenburg zeige "eindringlich", wie sehr das Bild, das sich die Öffentlichkeit seit der Entdeckung der ersten Skelette im Jahr 1856 gemacht hat, von der jeweiligen zeitgenössischen Perspektive abhängt. Gut gefällt ihm auch, dass Kuckenburg bei seinen Leisten bleibt und nicht versucht, dem Leser Vermutungen als Wahrheiten zu verkaufen. Die "Windungen der Forschungsgeschichte" wurden ausführlich dargestellt, was die Lektüre "passagenweise mühsamer" macht, aber eben auch "skrupulös". Fazit: "Konventionell", aber offenbar im besten Sinne.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…