Herausgegeben von Johannes Fried und Johannes Süßmann. Was ist Wissen - und wie hängen seine Formen, seine Inhalte, seine Verteilung, sein Ansehen mit dem Wandel der Gesellschaft zusammen? Wie wird es weitergegeben, bewahrt, kontrolliert - und welchen Einfluß hat das auf gesellschaftliche Herrschaft?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.11.2001
Cornelia Vismann ist sehr angetan von dem Sammelband, dessen Beiträge aus Vorträgen an der Frankfurter Goethe-Universität zum Thema "Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel" entstanden sind. Die Herausgeber hätten es sich vorgenommen, jenseits einer positivistischen Betrachtungsweise das Augenmerk auf die Kontinuitäten und Abweichungen der Wissensentwicklungen in verschiedenen Kulturen von der Steinzeit bis in die Moderne zu legen, so die Rezensentin angetan. Sie geht nur auf zwei Beiträge des Bandes genauer ein, doch, lobt sie, insgesamt werde der Leser dieses Buches in den "Besitz eines reichen Wissens gebracht".
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…