Dieses Lexikon informiert in rund 1500 gut lesbaren Kurzbiografien präzise und faktenreich über die Personen, welche die deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart nachhaltig geprägt haben. Berücksichtigt wurden Personen aus Politik und Kirche, Wirtschaft und Militär. Die Auswahl geht deutlich über herkömmliche Nachschlagewerke hinaus und schließt auch weniger bekannte Gestalten ein. Literaturangaben unter den Artikeln ermöglichen die gezielte Vertiefung.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.01.2003
Thomas Thiemeyer ist gar nicht begeistert von diesem Lexikon. Seiner Meinung nach hat es inhaltliche Schwächen und folgt einer Konzeption, die im Zeitalter des Internets überholt scheint. Der Verfasser Udo Sautter hat sich angesichts der Fülle seiner Einträge auf Lebensdaten beschränkt und auf Interpretationen verzichtet - eine nach Meinung des Rezensenten angesichts der heute ohne weiteres verfügbaren Daten fragwürdige Herangehensweise. Außerdem findet Thiemeyer "Sautters Auswahl zuweilen beliebig". Seine Anspruch an sein Lexikon ist es ja, die zu dokumentieren, die Macht haben, und da ist es seiner Ansicht nach zum Beispiel nicht einzusehen, wieso Franz Burda einen Eintrag bekommt und Henri Nannen nicht.
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