Herausgegeben von Johannes Fried und Johannes Süßmann. Was ist Wissen - und wie hängen seine Formen, seine Inhalte, seine Verteilung, sein Ansehen mit dem Wandel der Gesellschaft zusammen? Wie wird es weitergegeben, bewahrt, kontrolliert - und welchen Einfluß hat das auf gesellschaftliche Herrschaft?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.11.2001
Cornelia Vismann ist sehr angetan von dem Sammelband, dessen Beiträge aus Vorträgen an der Frankfurter Goethe-Universität zum Thema "Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel" entstanden sind. Die Herausgeber hätten es sich vorgenommen, jenseits einer positivistischen Betrachtungsweise das Augenmerk auf die Kontinuitäten und Abweichungen der Wissensentwicklungen in verschiedenen Kulturen von der Steinzeit bis in die Moderne zu legen, so die Rezensentin angetan. Sie geht nur auf zwei Beiträge des Bandes genauer ein, doch, lobt sie, insgesamt werde der Leser dieses Buches in den "Besitz eines reichen Wissens gebracht".
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